STUTTGARTER INVESTMENTMARKT MIT ORDENTLICHEN 1. HALBJAHR 2019

Pressemitteilung 

Stuttgart, 1. Juli 2019 – Auf dem Stuttgarter Immobilien-Investmentmarkt wurden im 2. Quartal 2019 rund 410 Millionen Euro investiert. Damit bewegt sich das Investitionsvolumen auf ähnlichem Niveau zum Vorjahresquartal, in dem etwa 440 Millionen Euro investiert wurden. Zusammen mit dem ersten Quartal ist das Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr mit circa. 850 Millionen Euro rund 25 Millionen Euro geringer als im Vorjahreszeitraum. Das sind die Ergebnisse der Erhebungen von E & G Real Estate für den Investmentmarkt Stuttgart. 

„Das Jahr 2019 ist mit einem guten 1. Quartal gestartet. Dies ist in erster Linie, der Ende 2018 noch ausstehenden Freigabe des Verkaufs der Königsbaupassagen, durch das Bundeskartellamt geschuldet. Zwei weitere großvolumige Transaktionen sind im 1. bzw. 2. Quartal zum Abschluss gekommen. Nichtsdestotrotz erwarten wir in diesem Jahr aufgrund der Produktknappheit ein rückläufiges Gesamtergebnis im Vergleich zum Rekordjahr 2018.“, berichtet Björn Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter bei E & G Real Estate. 

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr etwas über 30 Transaktionen getätigt, davon etwa die Hälfte im einstelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag - unter anderem aufgrund der Veräußerung der Königsbaupassagen an Antirion SGR - auf der Nutzungsart Einzelhandel mit rund 41 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen, gefolgt Büroimmobilien mit etwa 30 Prozent. 

Als Käufer waren Versicherungen mit ca. 38 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen die dominierende Gruppe. Einen weiteren bedeutenden Anteil am Investmentmarkt hatten Offene Immobilienfonds mit rund 28 Prozent Marktanteil. Weitere Käufergruppen spielten im 1. Halbjahr nur eine untergeordnete Rolle. 

 

 

 

Auf der Verkäuferseite waren Private-Equity-Fonds mit einem Anteil von etwa 33 Prozent am Transaktionsvolumen dominierend, gefolgt von Projektentwicklern und Corporates mit ca. 26 bzw. 18 Prozent Marktanteil.  

„Aufgrund des soliden Jahresauftaktes ist mit einem überdurchschnittlichen Jahr zu rechnen.“, sagt Holzwarth. „Es ist davon auszugehen, dass 2019 ein Jahrestransaktionsvolumen von rund 1,75 Milliarden Euro realisiert wird.“ 

Zurück zur Ergebnisliste