Stuttgarter Investmentmarkt startet moderat ins erste Quartal 2017

Stuttgart, 31. März 2017 - Auf dem Stuttgarter Immobilien-Investmentmarkt wurden im ersten Quartal 2017 rund 190 Millionen Euro investiert. Damit fällt das Investitionsvolumen deutlich unter das Vorjahresquartal, in dem 355 Millionen Euro investiert wurden. Das sind die Ergebnisse der Erhebungen von Ellwanger & Geiger Real Estate für den Investmentmarkt Stuttgart.

„Das Jahr 2017 ist mit einem vergleichsweise schwachen ersten  Quartal  gestartet. Dies ist in erster Linie den vorweggenommenen Umsätzen des vierten  Quartals 2016 geschuldet. Derzeit werden einige großvolumige Transaktionen vorbereitet, die im zweiten  und dritten Quartal zum Abschluss kommen werden. Deshalb erwarten wir auch in diesem Jahr ein ähnliches Ergebnis wie im vergangenen Jahr“, berichtet Björn Holzwarth, Geschäftsführer bei Ellwanger & Geiger Real Estate.

Insgesamt wurden im ersten Quartal rund 10 Transaktionen getätigt, davon etwa 70 Prozent im zweistelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag - unter anderem aufgrund der Veräußerung des Wohnprojektes Skyline an die Württembergische Versicherung - auf der Nutzungsart Wohnen mit rund 55 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen, gefolgt von der Nutzungsart Büro mit etwa 21 Prozent.

Als Käufer waren Versicherungen und klassische Bestandshalter mit zusammen rund 35 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen die dominierende Gruppe. Eine ähnlich große Bedeutung am Investmentmarkt hatten Asset-Manager und Industrieunternehmen (sogenannte Corporates) mit zusammen rund 34 Prozent Marktanteil. Fonds oder private Investoren spielten im  ersten Quartal nur eine untergeordnete Rolle.

Auf Verkäuferseite waren Projektentwickler und Bauträger mit einem Anteil von etwa 55 Prozent am Transaktionsvolumen eindeutig dominierend, gefolgt von Versicherungen und öffentlicher Verwaltung mit jeweils rund 12 Prozent.

„Trotz des äußerst schwachen Jahresauftaktes ist mit einem sehr guten Jahr zu rechnen“, prognostiziert Holzwarth. „Es ist davon auszugehen, dass 2017 ein Jahrestransaktionsvolumen von über 1,5 Milliarden Euro realisiert wird“, so Holzwarth weiter.

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