Immobilienpreise bleiben auf hohem Niveau

E&G zu den Aussichten am Immobilienmarkt

Der Immobilienboom in deutschen Metropolregionen hält an. Warum die Preise an den Top-Standorten wie Stuttgart weiter steigen, berichten die Immobilienexperten von ELLWANGER & GEIGER.

In Deutschlands Ballungszentren traf und trifft eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot. Die Immobilienpreise sind deshalb vor allem an den Top-Standorten wie Stuttgart in der Vergangenheit stark gestiegen. „Dennoch bietet gegenwärtig die historisch niedrige Zinsphase für viele private Haushalte die Chance, eine Immobilie zu erwerben, anstatt sie zu mieten“, sagt Christine Narr, Immobilienberaterin bei ELLWANGER & GEIGER. Damit könne Deutschland auch im internationalen Vergleich der privaten Immobilienbesitzer aufholen. Narr: „Es ist zu erwarten, dass die Immobilienpreise in sehr guten Wohnlagen im Miet- und Kaufsegment auf dem derzeitigen hohen Niveau bleiben.“ In guten und mittleren Lagen erwartet die Immobilienexpertin aufgrund der Wohnungsknappheit ebenfalls steigende Kaufpreise. Eine Steigerung der Preise in dem Maße wie es in den vergangenen Jahren stattgefunden hat, sei jedoch nicht zu erwarten, sagt Narr.

Trend zu urbanem Leben hält an

Einer der wichtigsten Gründe für die Angebotsknappheit liegt in der zunehmenden Urbanisierung – ein Trend, der sich weltweit beobachten lässt. So leben seit 2007 erstmalig in der Geschichte mehr Menschen in Städten als in ländlichen Regionen. Zudem dominieren in Städten inzwischen die Single-Haushalte. Auch dies führt dazu, dass der Wohnungsbedarf schneller als die Einwohnerzahl wächst. Gleichzeitig hat es Deutschland verpasst, der steigenden Nachfrage nach Immobilien rechtzeitig zu begegnen. Nach dem Bauboom der 90er Jahre wurden in den Städten schlicht zu wenige Wohnungen gebaut. „Diese Entwicklungen spiegeln sich in einer Verknappung des Wohnraums wider, wodurch wiederum Miet- und Kaufpreise steigen“, sagt Narr.

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