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Eckdaten

Einzigartiges Anwesen in idyllischer Aussichtslage von Remshalden-Buoch

1.200.000 Kaufpreis in €
171 Wohnfläche
4059 Grundstück in m²

Das zum Verkauf kommende Anwesen befindet sich in idyllischer Aussichtslage von Remshalden-Buoch. Es bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf das Remstal sowie bei guten Sichtverhältnissen bis hinüber nach Stuttgart und auf die Schwäbische Alb. Die Gemeinde Remshalden liegt landschaftlich reizvoll im mittleren Remstal und gilt als eine der schönsten baden-württembergischen Weinbaugemeinden. Die Kommune verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Sämtliche Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind vor Ort auf kurzen Wegen verfügbar. Die Anbindung an die Verkehrsachsen der Region Stuttgart ist gut. So lässt sich von hier aus die Stuttgarter Innenstadt sowohl über die B29, als auch mit der S-Bahn-Linie 2 in ca. 25 Fahrminuten erreichen. Baujahr: ca. 18. Jahrhundert Grundstücksfläche: ca. 1.644 m² zzgl. Gartenpark mit ca. 2.415 m² Wohn-/Nutzfläche gesamt: Wohnfläche ca. 171 m² zzgl. Nutzfläche ca. 56 m² Freiwerden: derzeit vermietet Angaben zur EnEV (Energieeinsparverordnung): Eine Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises besteht gemäß § 16, Abs. 4 EnEV bei Kulturdenkmalen nicht.

Eckdaten
Objektnummer 034101
Objekttyp Einfamilienhaus
Ort Remshalden
Wohnfläche in m² 171
Neben­fläche in m² 56
Grundstück in m² 4.059
Provision 4.76 % inkl. gesetzl. USt.
GarageJa
Garten/-mitnutzungJa
Balkon / TerrasseJa
EinbaukücheJa
Energieausweis
Eine Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises besteht nicht.
Ansprechpartner

Andreas Duschek

Andreas.Duschek@eug-pi.de
07141-299919- 2
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Galerie

Ausstattung / Objektdetails

Bei diesem exklusiven Liebhaber-Objekt im Stil des Biedermeier, handelt es sich um eine ausgesprochene Rarität auf dem Immobilienmarkt. Objekte dieser Art und Ausprägung stehen äußerst selten zum Verkauf. Die Immobilie befindet sich seit über 40 Jahren in Familienbesitz und weist aufgrund der laufenden Modernisierungen einen gepflegten Zustand auf. Die Liegenschaft besteht aus einem großzügigen Gartengrundstück mit altem Baumbestand, einem Haupthaus mit großzügigem Wintergarten sowie einem Gäste- und einem Garagenhaus. Die Gebäude umrahmen den vielfältig nutzbaren, nicht einsehbaren Terrassen- und Gartenbereich. Dieses Ensemble ist einzigartig, da es über einen in Richtung Süden ausgerichteten, romantischen Gartenpark verfügt. Gegenüber des Haupthauses gelegen, lediglich durch die Eduard-Hiller-Straße getrennt, finden sich weitläufige Grünflächen, ein Seerosenteich wie auch eine Obstwiese.

Das Anwesen aus dem 18. Jahrhundert wurde im Jahr 1930 durch den Architekten und einflussreichen Hochschullehrer Professor Schmitthenner, der neben Paul Bonatz zu den Hauptvertretern der "Stuttgarter Schule" zählt, umgebaut. Im Jahr 1965 erfolgte ein weiterer Umbau durch den bekannten Architekten Professor Tiedje - ebenfalls ein Absolvent der Architekturströmung "Stuttgarter Schule" und früherer Assistent von Professor Schmitthenner. Als letzte signifikante Umbaumaßnahme erfolgte um 1988 der Anbau des in Richtung des Gartens orientierten, beheizten Wintergartens mit großflächiger Verglasung, an den historischen Baukörper. Zuletzt wurden im Jahr 2011 Teile der Fachwerkkonstruktion des Hauses erneuert und das Dach isoliert und neu gedeckt. Das charmante, derzeit gut vermietete Objekt, präsentiert sich in einem gepflegten, laufend modernisierten Zustand.

Ein musisches Highlight findet sich in der Hausgartenanlage. Hier wurde eine Steinfigur des bekannten Bildhauers Konrad Winzer, einem Schüler von Alfred Hrdlicka, im Inneren einer Glaspyramide ansprechend in Szene gesetzt.
Besonders hervorzuheben sind unter anderem auch die beiden wertvollen Halbrelief-Statuen, die aus der Kunstakademie Karlsruhe stammen. Diese befinden sich in einem idyllischen Bereich des weitläufigen Gartenparks.

Das in der Liste der Kulturdenkmale in Baden Württemberg geführte Haupthaus besitzt als ehemaliges Wohnhaus des Mundartdichters Eduard Hiller eine besondere heimatgeschichtliche Bedeutung. Dieser lebte ab 1868 in Buoch. In seinen, während dieser Zeit entstandenen, meist in der niederschwäbischen Mundart verfassten Gedichten, die u.a. in dem Gedichtband „Naive Welt“ veröffentlicht sind, schildert er auch das dörfliche Leben des Ortes Buoch.

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