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07
Jan
2020

Stuttgarter Investmentmarkt 2019

Überdurchschnittliches Transaktionsvolumen von 1,918 Mrd. Euro

Stuttgart, 7. Januar 2020 – Der Stuttgarter Immobilien-Investmentmarkt hat mit einem überdurchschnittlich guten Jahr abgeschlossen. Mit einem ordentlichen 4. Quartal in dem rund 530 Millionen Euro verzeichnet werden konnten, erhöhte sich das Transaktionsvolumen 2019 auf 1,918 Milliarden Euro. Der Rekordumsatz von 2018 mit 2,34 Milliarden Euro wurde allerdings nicht erreicht. Die Umsätze der einzelnen Quartale lagen zwischen 440 und 530 Millionen Euro und waren somit sehr ausgeglichen. Das sind die Ergebnisse der Erhebungen von E & G Real Estate für den Investmentmarkt Stuttgart. Bezieht man die größten Deals im Großraum Stuttgart mit ein kommt man auf ein Transaktionsvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro.

„Gründe für das hohe Transaktionsvolumen sind neben dem Verkauf der „Königsbaupassagen“ in der Stuttgarter City und des „Leo Business Campus„ am Löwentor, die Übernahme der Immobilien von Dream Global Real Estate Investment Trust durch von Blackstone verwaltete Immobilienfonds, berichtet Björn Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter bei E & G Real Estate.

Insgesamt wurden 2019 rund 70 Transaktionen getätigt, davon etwa 62 Prozent im zwei- bzw. dreistelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag – unter anderem aufgrund der Veräußerung des „Leo Business Campus“ und der Übernahme der Immobilien von Dream Global Real Estate – auf der Nutzungsart Büro mit rund 45 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien mit etwa 20 Prozent.

Als Käufer waren Offene Immobilien-Publikumsfonds und Spezialfonds mit ca. 26 Prozent, Versicherungen und Private-Equity-Fonds/Opportunity-Fonds mit jeweils rund 17 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen die dominierenden Gruppen. Alle weiteren Investorengruppen hatten einen Anteil von jeweils unter zehn Prozent und spielten nur eine untergeordnete Rolle.

Auf Verkäuferseite waren börsennotierte Immobilieninvestment-AGs/REITs mit rund 20 Prozent und Private-Equity-Fonds/Opportunity-Fonds mit ca. 17 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen am stärksten vertreten. Auf Projektentwickler entfielen etwa 14 Prozent, auf Corporates rund 12 Prozent. Private Anleger waren mit ebenfalls ca. 12 Prozent Anteil auf Verkäuferseite überdurchschnittlich stark beteiligt.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Anteil ausländischer Marktteilnehmer auf Käufer- und Verkäuferseite etwas gestiegen. Dieser betrug rund 50 bzw. 41 Prozent. Damit beteiligten sich die Marktteilnehmer sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite relativ umfangreich am Transaktionsgeschehen.

„Der überdurchschnittlich hohe Umsatz 2019 hat gezeigt, dass die starke Nachfrage nach Kapitalinvestments in Stuttgarter Immobilien ungebrochen ist“, sagt Holzwarth. „Zwar sind weitere großvolumige Transaktionen in der Pipeline, es ist aber davon auszugehen, dass aufgrund fehlender Produkte ein Volumen von unter zwei Milliarden Euro für 2020 zu erwarten ist.“


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